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Stromverteilerschrank für EV-Ladegeräte
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Stromverteilerschrank für EV-Ladegeräte

Als spezialisierter Hersteller und Lieferant von Elektroverteilungsgeräten aus China liefert unser Werk den EV Charger Power Distribution Cabinet – ein speziell entwickeltes Niederspannungs-Stromverteilungsgehäuse, das die eingehende Netzversorgung zentral verwaltet und geschützten, gemessenen Strom an mehrere EV-Ladegeräte in einer Ladestation oder einem Flottendepot verteilt. Es wurde zur Vereinfachung der elektrischen Infrastruktur vor Ort entwickelt und integriert den Haupteingangsleistungsschalter, die Ausgangsverteilung mit mehreren Einspeisungen, die Energiemessung, den Überspannungsschutz und optionale Lastmanagement-Intelligenz in einem einzigen vorgetesteten, standortbereiten Schrank. Unterstützt durch interne Forschung und Entwicklung sowie zertifizierte Produktion bietet unser Unternehmen eine schlüsselfertige Stromverteilungslösung, die den Einsatz von Ladegeräten für Elektrofahrzeuge beschleunigt und gleichzeitig die vollständige Einhaltung der elektrischen Sicherheit gewährleistet.

Der hochwertige EV-Ladegerät-Stromverteilerschrank von Csivei ist in flexiblen Konfigurationen für jedes Layout des Ladestandorts erhältlich und akzeptiert eine einzelne eingehende Wechselstromversorgung – typischerweise 400 V dreiphasig mit Nennströmen von 100 A bis 1600 A und mehr – und verteilt sie an mehrere ausgehende Ladestromkreise. Jeder Abgang ist einzeln durch einen Kompaktleistungsschalter oder einen Sicherungstrennschalter geschützt, bei Bedarf mit einem speziellen Fehlerstromschutz. Ein zentrales Energiemessfach bietet Platz für Verbrauchszähler und ermöglicht die Abrechnung pro Stromkreis oder pro Ladegerät in Übereinstimmung mit den örtlichen Versorgungsanforderungen. Ein Überspannungsschutz vom Typ 1+2 am Hauptbus schützt den gesamten Standort vor blitzbedingten transienten Überspannungen. Das Schrankgehäuse mit Schutzart IP54 bis IP65 je nach Einsatzumgebung besteht aus verzinktem Stahl mit wetterfester Pulverbeschichtung. Ein optionaler intelligenter Energiemanagement-Controller bietet Lastausgleich, Phasendrehung, Ladeplanung und Echtzeitüberwachung über RS485 Modbus oder Ethernet und lässt sich nahtlos in OCPP-basierte Lademanagementplattformen integrieren. Die vollständige Einhaltung von IEC 61439-1, IEC 60364-7-722 und den geltenden regionalen Standards wird gewährleistet.


Produktanwendungen

Als elektrisches Rückgrat jeder modernen Ladeanlage für Elektrofahrzeuge bündelt der Stromverteilerschrank für Elektrofahrzeuge das Energiemanagement vor Ort in einem einzigen, werkseitig gefertigten Gehäuse. Dadurch werden elektrische Arbeiten vor Ort reduziert, die Inbetriebnahme beschleunigt und die Betriebssicherheit erhöht.

Öffentliche Schnellladestationen

Autobahnraststätten, städtische Ladestationen und Tankstellenvorplätze mit mehreren Gleichstrom-Schnellladegeräten erfordern eine robuste Stromverteilung mit hoher Kapazität. Der Schrank empfängt die Hauptstromversorgung und verteilt geschützte, individuell dosierte Einspeisungen an jedes Ladegerät. Das zentrale Messfach unterstützt die Abrechnung nach Versorgungsniveau für jede Bucht, während der integrierte Überspannungsschutz die teure Leistungselektronik von Schnellladegeräten vor Netztransienten schützt.

Ladedepots für Flotte und Logistik

Elektrobusdepots, Lieferzentren für die letzte Meile und kommunale Flottenwerften betreiben während der Nachtladefenster mehrere Ladegeräte gleichzeitig. Der Verteilerschrank zentralisiert die Eingangsstrom- und Lastverwaltung und ermöglicht es dem Depotbetreiber, den Bedarf auf die Ladegeräte auszugleichen, das Auslösen von Hauptschaltern zu verhindern und das Laden auf Zeiten außerhalb der Spitzentarife zu planen. Die großzügige Zufuhrkapazität des Schranks ermöglicht künftige Flottenerweiterungen ohne größere elektrische Nacharbeiten.

Kommerzielle und arbeitsplatzbezogene Ladeinstallationen

In Bürotürmen, Einkaufszentren und Gewerbeparks, die das Laden von Elektrofahrzeugen für Mitarbeiter oder Kunden ermöglichen, sind in der Regel Dutzende AC-Ladegeräte auf mehreren Parkebenen installiert. Ein zentraler Verteilerschrank pro Etage oder Zone nimmt eine Nebenhaupteinspeisung auf und verteilt den Strom an einzelne Wandladegeräte. Die Messung pro Stromkreis ermöglicht eine genaue Zuordnung der Energiekosten zu Mieterunternehmen oder Abteilungsbudgets.

Parkplatz für Wohnwohnungen und Eigentumswohnungen

Mehrstöckige Wohnsiedlungen, die das Laden von Elektrofahrzeugen auf Dutzenden oder Hunderten von Parkplätzen nachrüsten, profitieren von einem Verteilerschrank-Ansatz. Ein oder mehrere Schränke, die sich in elektrischen Steigleitungen oder Schalträumen auf Parkebene befinden, empfangen die für Elektrofahrzeuge bestimmte Stromversorgung des Gebäudes und verteilen geschützte, gemessene Einspeisungen an einzelne Ladegeräte in den Bewohnerbuchten. Das Lastmanagement innerhalb des Schranks verhindert, dass das Laden von Elektrofahrzeugen die dem Gebäude zugewiesene elektrische Kapazität überschreitet.

Autobahn- und abgelegene Rastplätze

An eigenständigen Ladestandorten abseits der städtischen Infrastruktur fehlen häufig vorhandene Niederspannungsverteiler, die für die Ladung von Elektrofahrzeugladegeräten geeignet sind. Ein dedizierter Stromverteilerschrank, der neben dem Transformator oder dem Aggregat aufgestellt wird, stellt einen vollständigen, vorkonfigurierten Niederspannungs-Verteilungspunkt dar – wodurch die Notwendigkeit einer individuellen Schalttafelfertigung vor Ort entfällt und die Inbetriebnahmezeit erheblich verkürzt wird.

Mixed-Use-Entwicklungen und Megaprojekte

Bei großflächigen Entwicklungen, die Wohn-, Gewerbe-, Einzelhandels- und öffentliche Parkplätze kombinieren, können mehrere Verteilerschränke in einer abgestuften Architektur eingesetzt werden. Ein Haupteingangsschrank am Umspannwerk speist Unterverteilerschränke in jeder Parkzone und schafft so eine strukturierte, skalierbare Stromverteilungstopologie, die dem schrittweisen Bau und der wachsenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen gerecht wird.


Technischer Deep Dive

Der Stromverteilerschrank für Elektrofahrzeuge ist als vollständig integrierte, werkseitig montierte Niederspannungsschalttafel konzipiert, die speziell für die besonderen elektrischen Anforderungen der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge entwickelt wurde.

Eingehende Versorgung und Hauptschutz

Der Eingangsbereich des Schranks nimmt einzelne oder doppelte Versorgungskabel auf, die an einen Hauptleistungsschalter oder offenen Leistungsschalter angeschlossen sind, der für den maximalen Bedarf des Standorts ausgelegt ist. ACBs mit mikroprozessorbasiertem Schutz bieten einstellbare Schwellenwerte für Überlast-, Kurzschluss- und Erdschlussschutz sowie bei Bedarf Funktionen zur Lichtbogenminderung. Eingehender Überspannungsschutz – SPDs vom Typ 1, die Impulsströme bis zu 25 kA (10/350 μs) verarbeiten können – bietet die erste Verteidigungslinie gegen direkte Blitzeinschläge auf die vorgelagerte Infrastruktur.

Ausgehende Feeder-Verteilung

Mehrere Ausgangsstromkreise des Ladegeräts werden durch einzelne Kompaktleistungsschalter oder Sicherungstrennschalter geschützt, die jeweils für den maximalen Eingangsstrom des angeschlossenen Ladegeräts ausgelegt sind. Die Einspeiser sind für eine ausgeglichene Phasenverteilung im Dreiphasen-Sammelschienensystem angeordnet, wodurch der Neutralstrom minimiert und die Gesamtstromqualität verbessert wird. Für die Einspeisung von Gleichstrom-Schnellladegeräten berücksichtigen MCCBs mit einstellbaren magnetischen Auslöseeinstellungen die Einschaltstromeigenschaften des Ladegeräts ohne störende Auslösungen. Fehlerstromschutz – Typ B oder Typ A mit 6-mA-Gleichstromerkennung – ist für relevante Stromkreise gemäß IEC 60364-7-722 vorgesehen.

Integrierte Messarchitektur

In einem speziellen Messfach sind je nach Abrechnungsanforderungen Energiezähler der Ertragsklasse für jeden ausgehenden Stromkreis oder jede Gruppe von Stromkreisen untergebracht. Die Zähler kommunizieren über Modbus RTU oder TCP/IP mit einem zentralen Datenkonzentrator, der konsolidierte Daten an die Lademanagementplattform oder das Abrechnungssystem des Versorgungsunternehmens überträgt. Für Märkte, die eine gesetzliche Umsatzmessung erfordern, stehen MID- oder gleichwertige zertifizierte Messgeräte zur Verfügung.

Lastmanagement und intelligente Steuerung

Ein optionaler integrierter Lastmanagement-Controller überwacht den Echtzeitverbrauch am Hauptzulauf und jedem Abgang. Wenn sich der Gesamtbedarf des Standorts dem konfigurierten Maximum nähert, teilt der Controller die verfügbare Kapazität dynamisch den angeschlossenen Ladegeräten zu. Dadurch wird die Leistung an Buchten mit niedrigerer Priorität reduziert, geplante Sitzungen verschoben oder die Phasenrotation aktiviert, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und gleichzeitig eine Überlastung des Hauptschalters zu verhindern. Die Kommunikation mit einzelnen Ladegeräten erfolgt über OCPP oder direkten Modbus, und der Controller kann auf externe Signale wie tageszeitliche Tarife, Verfügbarkeit von Solarenergie oder Befehle des Gebäudeenergiemanagementsystems reagieren.

Sammelschienensystem und interne Verkabelung

Das Hauptsammelschienensystem besteht aus verzinntem Kupfer oder Aluminium und ist für den Nennstrom mit entsprechender Leistungsreduzierung für den Temperaturanstieg im Inneren des Gehäuses dimensioniert. Sammelschienenträger bestehen aus glasfaserverstärktem Polymer und sind für Kurzschlussfestigkeit ausgelegt. Die interne Verkabelung erfolgt über flammhemmende, raucharme und halogenfreie Kabel, wobei alle Steuer- und Messkreise vom Strompfad getrennt sind. Die Kabeleinführung erfolgt über abnehmbare Flanschplatten im Schrankboden, die für die angegebenen Eingangs- und Ausgangskabelquerschnitte dimensioniert sind.

Gehäuse, Umweltschutz und Kühlung

Der Standschrank besteht aus 1,5 mm bis 2,0 mm starkem verzinktem Stahlblech mit vollständig verschweißten Nähten und einer UV-stabilisierten Pulverbeschichtung. Die Standardschutzart ist IP54, wobei IP65 für den Außenbereich oder Umgebungen mit hohem Staubgehalt verfügbar ist. Das Gehäuse verfügt über eine aufklappbare, abgedichtete Vordertür mit abschließbarem Griff und optionalem Sichtfenster über den Messgeräten. Die passive Belüftung erfolgt durch gefilterte Lamellen oder Entlüftungskanäle, wobei die natürliche Konvektion durch berechnete Luftwege unterstützt wird. Für Schränke mit hoher Dauerlastdichte ist eine thermostatisch gesteuerte Zwangsbelüftung integriert, mit Alarmkontakten für Lüfterausfall. Für kalte Installationen oder Installationen mit hoher Luftfeuchtigkeit sind interne Antikondensationsheizungen erhältlich.

Sicherheit und Compliance

Der Schrank wurde gemäß IEC 61439-1 und IEC 61439-2 für Niederspannungs-Schaltgeräte- und Steuergerätebaugruppen entwickelt und getestet, mit spezieller Konformität mit IEC 60364-7-722 für EV-Versorgungsgeräte. Die Eindämmung interner Störlichtbögen, eine berührungssichere Abschirmung der Komponenten und ein Haupteingangsisolator, der ohne Öffnen der Schranktür bedient werden kann, gehören zur Standardausstattung. Die Erdungskontinuität in allen Abschnitten wird über eine spezielle Schutzerdungsschiene gewährleistet, die mit dem Gehäuse verbunden ist. Alle Komponenten tragen die CE-Kennzeichnung, UL- und andere regionale Zertifizierungen sind verfügbar.


FAQ

F1: Wie viele Ladegeräte kann ein Verteilerschrank unterstützen?

Die Anzahl der Abgänge ist vollständig konfigurierbar. Ein einzelner Schrank kann in der Regel 4 bis 24 Ladekreise unterstützen, abhängig von der Nennstromstärke jedes Ladegeräts und der gesamten eingehenden Versorgungskapazität. Für größere Standorte können mehrere Schränke in einer Haupt- und Unterverteilungstopologie kaskadiert werden.


F2: Benötige ich für jeden Ladekreis ein separates Messgerät?

Dies hängt von Ihren Abrechnungsanforderungen ab. Für öffentliche Ladevorgänge, bei denen jede Ladestation unabhängig abgerechnet werden muss, wird die Messung pro Stromkreis empfohlen. Für Flottendepots oder Arbeitsplatzaufladungen, bei denen der gesamte Energieverbrauch intern zugeordnet wird, kann eine Gruppenmessung ausreichen. Der Schrank kann für beide Ansätze konfiguriert werden.


F3: Welche eingehenden Versorgungsspannungen und -ströme sind verfügbar?

Standardkonfigurationen akzeptieren 230/400 V dreiphasig, 50/60 Hz, mit eingehenden Nennströmen von 100 A bis 1600 A. Höhere Bewertungen sind auf Anfrage erhältlich. Bei größeren Installationen kann ein spezieller Transformator den Schrank direkt speisen.


F4: Kann der Schrank im Freien neben den Ladegeräten installiert werden?

Ja. Der Schrank ist in den Schutzarten IP55 oder IP65 für die Außenaufstellung erhältlich. Für den längeren Einsatz im Freien in heißen, feuchten oder kalten Klimazonen werden ein Sonnenschutzdach und eine Antikondensationsheizung empfohlen. Der Schrank kann auf einem Betonsockel oder einer Betonplatte montiert werden, mit Kabeleinführung an der Unterseite durch abgedichtete Kabeleinführungsplatten.


F5: Was ist der Lastmanagement-Controller und wie funktioniert er?

Der optionale Smart Controller überwacht den Echtzeitverbrauch aller Stromkreise. Wenn sich der Gesamtbedarf der maximal zulässigen Last des Standorts nähert, wird die Leistung von Ladegeräten mit niedrigerer Priorität dynamisch reduziert oder die Ladepläne geändert, um zu verhindern, dass der Hauptschalter auslöst. Dadurch können mehr Ladegeräte an eine bestimmte Versorgung angeschlossen werden, wodurch die erforderliche Netzanschlusskapazität und die damit verbundenen Betriebskosten reduziert werden.


F6: Wie lässt sich dieser Schrank in ein Lademanagementsystem (CMS) integrieren?

Der Mess- und Lastmanagement-Controller des Schranks unterstützt Modbus RTU/TCP und kann mit OCPP-kompatiblen Lademanagementplattformen verbunden werden. Zählerdaten und Alarmstatus werden an das CMS übertragen, sodass Betreiber die standortweite Stromverteilung im selben Dashboard anzeigen können, das auch für die Ladegeräteverwaltung verwendet wird.


F7: Kann der Schrank künftige Ladegeräte aufnehmen?

Ja. Der Schrank kann mit freien Abgangspositionen, vorinstallierter Sammelschienenkapazität und Platz für zusätzliche Messmodule geliefert werden. Dadurch können neue Ladekreise hinzugefügt werden, indem das Ladekabel angeschlossen und der Einspeiseschalter installiert wird, ohne dass eine Änderung der Sammelschiene erforderlich ist.


F8: Welche regulatorischen Standards erfüllt der Schrank?

Der Schrank ist gemäß IEC 61439-1/2 konstruiert und getestet, mit spezifischen EV-Installationsanforderungen gemäß IEC 60364-7-722. Regionale Zertifizierungen einschließlich CE, UKCA und gleichwertige Zertifizierungen sind verfügbar. Zu jedem Schrank liefern wir eine vollständige Dokumentation einschließlich Übersichtsdiagrammen, Prüfzertifikaten und Installationshandbüchern.


5.Ein Kraftstoffhändler mit mehreren Standorten – landesweite Einführung von Schnellladegeräten für Elektrofahrzeuge

Hintergrund

Eine landesweite Kraftstoffeinzelhandelskette, die über 200 Tankstellen betreibt, startete ein ehrgeiziges Programm zur Installation von Gleichstrom-Schnellladestationen an stark frequentierten Standorten entlang wichtiger Autobahnen. An jedem Standort sollten vier bis acht Doppel-Gleichstrom-Schnellladegeräte eingesetzt werden, wodurch 8 bis 16 Ladestationen entstehen. Der Rollout sollte in Phasen erfolgen, mit der Möglichkeit, die Ladekapazität zu einem späteren Zeitpunkt zu verdoppeln.


Die Herausforderung

Jeder Standort stellte eine Reihe konsistenter Herausforderungen für die elektrische Infrastruktur dar. Die bestehende LV-Verteilung innerhalb des Tankstellenkiosks war nicht für die Anforderungen von DC-Schnellladegeräten ausgelegt, die insgesamt 400 A bis 800 A pro Standort benötigen könnten. Die Herstellung individueller Schalttafeln vor Ort für jeden Standort würde zu erheblichen technischen Kosten, uneinheitlicher Qualität und längeren Ausfallzeiten während der Installation führen. Der Anschlusspunkt für die Stromversorgung befand sich häufig abseits der idealen Ladepositionen, was einen strukturierten Ansatz für die Kabelverteilung erforderte.


Der Einzelhändler forderte außerdem eine zentrale Energiemessung für jede Ladestation, um die Kundenabrechnung pro Sitzung zu unterstützen, und forderte einen robusten Schutz für die teure Schnellladeelektronik. Da Tankstellen als Gefahrenbereiche eingestuft sind, waren strenge elektrische Sicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften nicht verhandelbar.


Warum Stromverteilerschränke für EV-Ladegeräte?

Als Rückgrat für jeden Standort wurde ein standardisierter, werkseitig gefertigter Stromverteilerschrank ausgewählt. Jeder Schrank wurde so konfiguriert, dass er dem Strombedarf und der Anzahl der Ladegeräte des Standorts entspricht – typischerweise eine 630-A- oder 800-A-Einspeisung mit acht ausgehenden 125-A- bis 160-A-Einspeisestromkreisen.


Der integrierte Ansatz des Kabinetts brachte unmittelbare Vorteile:

●  Ein vorab getestetes Gehäuse ersetzte eine maßgeschneiderte Schalttafel und sparte so pro Standort wochenlange Elektrotechnik vor Ort ein.

●  Die umsatzgenaue Messung pro Stromkreis im speziellen Messfach des Schranks lieferte stromversorgungskonforme Abrechnungsdaten für jede Ladestation, die direkt in die Zahlungsplattform des Einzelhändlers integriert wurden.

●  Überspannungsschutz vom Typ 1+2 an der Haupteingangsversorgung und SPDs vom Typ 2 an den Abgängen sorgten für einen mehrschichtigen Schutz für die Ladeelektronik.

●  Der Haupteingangstrenner und die einzelnen Einspeiseschalter ermöglichten eine sichere Isolierung für Wartungsarbeiten, mit einer Sperreinrichtung zur Sicherheit des Auftragnehmers.

●  Das für den Außenbereich geeignete IP65-Gehäuse mit Anti-Kondensations-Heizung ermöglichte die Positionierung des Schranks neben den Ladegeräten, wodurch ausgehende Kabelwege minimiert wurden.

●  An jedem Standort wurden freie Einspeisepositionen vorgesehen, sodass in zukünftigen Phasen zusätzliche Ladegeräte angeschlossen werden können, ohne dass der Schrank ausgetauscht oder größere elektrische Nacharbeiten vorgenommen werden müssen.


Einsatz

An den ersten 50 Standorten wurden standardisierte Stromverteilerschränke für Elektroauto-Ladegeräte mit einer Nennleistung von 800 A und acht Ausgangsstromkreisen eingesetzt. Jeder Schrank verfügte über eine einkommensgerechte Messung an allen Stromkreisen, einen Überspannungsschutz vom Typ 1+2 und ein IP65-Gehäuse mit Antikondensationsheizung. Die Schränke wurden als komplette Baugruppen hergestellt, getestet und versandt, so dass vor Ort nur der Eingangsanschluss und die Ausgangsverkabelung des Ladegeräts erforderlich waren. Die durchschnittliche Inbetriebnahmezeit betrug pro Standort weniger als zwei Tage von der Lieferung bis zur Inbetriebnahme.


Ergebnisse

●  Die Zeit für die Inbetriebnahme des Standorts wurde im Vergleich zu kundenspezifischen Schalttafellösungen um etwa 60 % verkürzt, was das nationale Rollout-Programm beschleunigte.

●  Das standardisierte Schrankdesign beseitigte Unterschiede in der elektrischen Qualität und Sicherheitskonformität am gesamten Standortportfolio.

●  Nach 18 Monaten Betrieb wurden keine schrankbedingten Stromausfälle verzeichnet, und es wurde bestätigt, dass der Überspannungsschutz an zwei Standorten bei Blitzereignissen funktionierte und die nachgeschaltete Ladeelektronik schützte.

●  Die Ersatzzuführungspositionen wurden in Phase zwei der Einführung an 15 Standorten aktiviert, wobei neue Ladeschaltungen in weniger als einem Tag hinzugefügt wurden – was die zukunftssichere Designstrategie bestätigt.

●  Der Kraftstoffeinzelhändler hat seitdem die gleiche Schaltschrankspezifikation für weitere 50 Standorte übernommen, wobei sein Elektrotechnikteam die Integration des Schaltschranks in seine zentralisierte CMS-Plattform als wesentlichen betrieblichen Vorteil anführt.


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